Zu viel Info zu mir.

1999 wurde ich in Brunsbüttel geboren und wuchs in St. Michaelisdonn an der Nordsee auf. Schon meine Kindheit war geprägt von stetiger Veränderung: zahlreiche Umzüge innerhalb der Region, das Leben auf dem Land bei meiner Mutter und die regelmäßigen Besuche bei meinem Vater in der Großstadt schufen einen spannenden Kontrast, der mich früh geprägt hat.

Nach dem Abitur wollte ich zunächst raus aus dem Gewohnten und plante mit einem One-Way-Ticket den Schritt ins Ausland ohne genau zu wissen, was mich dort erwarten würde. Der Plan musste durch Corona allerdings abgebrochen werden, bevor es überhaupt los ging. Dann begann ich spontan ein Studium der Forstwissenschaften in Göttingen. Doch auch dieser Weg war nicht meiner und so entschied ich mich 2022 für einen neuen Anfang und begann eine Ausbildung zum Tischler mit erfolgreichem Abschluss.

Bei all diesen Richtungswechseln gab es allerdings eine Sache, die mich konstant begleitet hat: die Kunst. Sie war irgendwie immer da – unabhängig davon, wo ich gerade gewohnt habe, welchen Weg ich einschlug oder welchen Plan ich als Nächstes anging.

2023 habe ich meine bildnerische Arbeit schließlich zum ersten Mal öffentlich in einer Solo-Ausstellung im KBH Marne präsentieren können. Unter dem Titel „Die letzte Epoche“ entstand ein erster größerer Einblick in meine künstlerische Arbeit. Auch in den darauffolgenden Gruppenausstellungen konnte ich meine Arbeit weiterentwickeln und mich Schritt für Schritt auf die Suche nach meinem eigenen Stil machen. Eine Suche, die vermutlich noch lange nicht abgeschlossen ist – und genau das macht für mich den Reiz daran aus.

Heute lebe ich in Göttingen und arbeite in der Biopharmaindustrie. Durch die flexiblen Bedingungen in meinem Vollzeitjob, habe ich endlich die Möglichkeit, meine Ideen und Inspirationen im neu bezogenen Atelier umzusetzen. Die aktuelle Lage gibt mir das erste Mal das Gefühl, angekommen zu sein und den Fokus mehr auf meine Kunstprojekte legen zu können.